Jeder Hektar zählt - Flächenbesitz von FINC

Um unserer konkreten Verantwortung zur praktischen Umgestaltung der Landwirtschaft – hin zu mehr ökologischer Vernunft – gerecht zu werden, erwirbt FINC kontinuierlich intensiv genutzte landwirtschaftliche Nutzflächen und stellt diese auf eine ökologische Bewirtschaftung um.

Aktuell besitzt FINC ca. 40 ha Acker und Grünland in der Region Vorpommern, vornehmlich im Biosphärenreservat Süd-Ost-Rügen - einer Modellregion der nachhaltigen Entwicklung. Hier, in einer der älteste Kulturlandschaften Nordostdeutschland, mit seinen neolithischen Großsteingräbern, wollen wir das Nützliche mit dem Schönen verbinden und nachhaltige Landnutzung demonstrieren.

 

Dabei fokussieren wir auf die Integration von Gemeinwohlleistungen in die landwirtschaftliche Praxis. Neben der Produktion von Nahrungsmitteln ist uns der die Förderung und der Erhalt einer vielfältigen Kulturlandschaft, Artenvielfalt und lokale Wertschöpfung besonders wichtig. Auf unserem Grünland, ein Durchströmungsmoor und Küstenüberflutungsmoor, wollen wir artenreiche Feuchtwiesen etablieren und damit praktischen Klimaschutz praktizieren. Auf den Ackerstandorten werden wir, die in Deutschland gefährdete Segetalflora durch extensive Nutzung erhalten. Durch den Anbau von vielfältigen Kulturen und die Aufwertung der Landschaft durch durch Hecken, Obstgehölze und Streuobstwiesen schaffen wir Strukturreichtum und Grundlagen für Artenvielfalt. Um unserem Auftrag gerecht zu werden, sind Forschung und vor allem Kommunikation und Wissensvermittlung ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit.

 

Unser Mitarbeiter: Bio-Landwirt Johann Korn

Johann Korn ist seit November 2020 Teil unseres Teams. Er wird das Konzept zur Bewirtschaftung unserer Flächen weiterentwickeln und praktisch umsetzen. Zielsetzung ist, ein stabiles Agrarökosystem aufzubauen, wobei die Landnutzung mit Natur-, Umwelt- und Tierschutz in Einklang gebracht wird und gleichzeitig hochwertige Lebensmittel erzeugt werden. Der gebürtige Rügener möchte in seiner Heimat ein Netzwerk aufbauen, um mit landwirtschaftlichen Betrieben, der Lokalbevölkerung und Vereinen in Kontakt zu treten, Informationen auszutauschen und eine mögliche Zusammenarbeit zu fördern. Ein weiterer Fokus liegt auf der Vermarktung der erzeugten landwirtschaftlichen Produkte, welche durch bereits bestehende Kontakte zu lokalen Bio-Händlern erleichtert wird.

 


Kontaktpersonen

Fotos: Stephan Busse


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